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Der
Glückspunkt, wohl der bekannteste unter allen Punkten, und der
Krankheits- und Todespunkt finden bei wenigen Astrologinnen und
Astrologen in der Deutung noch Berücksichtigung. Bekannte Astrologen, wie
z.B. O. Pöllner, A. Frank Glahn, J. Vehlow, A.M. Grimm, K. Brandler-Bracht
und etliche andere, versuchten Abhandlungen über die arabischen Punkten
aufzuzeichnen, doch die Gruppe der Punkteanhänger wurde sehr schnell
kleiner und manche Astrologen vernachlässigten sie gänzlich.
Warum? Die Punkte brachten früher große Verwirrungen in die
Horoskopdeutung und durch unzählige Neudefinierungen fanden sie keine
logische Begründung mehr. Die handschriftlichen Berechnungen waren so
umfangreich, dass für die eigentliche Deutung oder Untersuchung der
Aussagekraft dann kaum noch Zeit zur Verfügung stand, bzw. diese
vernachlässigt wurde. Unterschiedliche Berechnungsvarianten und Aussagen
besiegelten dann endgültig ihren Untergang.
Julius Firmicus Maternus schrieb um das Jahr 336 n. Chr. 8 Bücher „MATHESEOS
LIBRI VIII“, die eine Abhandlung über die Sterndeutung beinhalten. Im 32.
Kapitel seines VI. Buches findet man Aufzeichnungen über sensitive Stellen
im Horoskop, eine davon ist der Glückspunkt.
Es ist schon bemerkenswert wie früh solche sensitiven Stellen
erkannt wurden, wenn man bedenkt, dass diese Technik so ca. um das
3.Jh.v.Chr. seinen Ursprung fand. Überwiegend wurden diese sensitiven
Stellen bei den sumerischen und babylonischen Astronomen für prognostische
Zwecke verwendet. Das Glücksrad (Glückspunkt) z.B. fand man nachweislich
auf alten Tontafeln der Sumerer, aber stets im Zusammenhang mit
Planetenkonstellationen. Welche Bedeutung und Zusammenhänge sie auch immer
hatten, es ist nicht mehr ganz nachvollziehbar - vermutlich standen sie
für günstige Saat- und Erntetage bzw. für fruchtbare und Glück bringende
Zeiten. Genauso gab es bei den Sumerern ein sensitives Kreuz (ähnlich dem
Pluszeichen), welches Unheil verkündete. Nähere Angaben über dieses
sensitive Symbol findet man leider nicht. Nach wissenschaftlichen
Berichten zufolge, waren die Sumerer ein hoch entwickeltes Kulturvolk,
auch in den Bereichen der Astronomie und Vorhersagen.
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